Vodafone-Campus, Düsseldorf, Deutschland

Integrierte Sicherheits- und Brandschutzlösung

Kunde

Vodafone ist ein international tätiges, britisches Telekommunikationsunternehmen mit Hauptsitz in London. Es ist das zweitgrößte Telekommunikationsunternehmen der Welt, wobei es in 21 Ländern Netzwerke besitzt und verwaltet. Zusätzlich hat das Unternehmen Partnernetzwerke in über 50 weiteren Ländern.


Anforderungen

Mit dem Bau des neuen Verwaltungsgeländes in Düsseldorf berücksichtigte Vodafone ihre Bedürfnisse nach einer langfristig angelegten sicherheitstechnischen Gesamtlösung, die sieben individuelle Liegenschaften zu einem einzigen Campus vereinen kann. Bei der Suche nach einem geeigneten Partner für das Projekt realisierte das Unternehmen, dass lückenlose Sicherheitsprozesse eine sehr hohe Integrationstiefe benötigen - vom Sensor in der Feldebene bis zum Managementsystem.

Lösung

Siemens installierte eine Sicherheits- und Brandschutzlösung mit integrierten Zutrittskontroll-, Videoüberwachungs- und Gefahrenalarmsystemen, wobei alle diese Systeme mit der Sicherheitsleitstelle verbunden sind und somit alle gleichzeitig kontrolliert und gesteuert werden können. Vodafone entschied sich für den Einsatz und die Bedienung der Zutrittskontroll- und Schließanlage mittels nur eines Zutrittsmediums, welches die Near Field Communication-Technologie enthält (NFC), womit Transponder und Schlüssel der Vergangenheit angehören. Mittels dieser Technologie werden Zutrittsautorisierungen auf einem Handy mit NFS-SIM-Karte abgespeichert. In Vorbereitung dazu hatte Siemens bereits NFC-Funktionen in die Kartenleser und Schließzylinder des ganzen Campus eingebaut. Für das Wechseln von Karten oder Unternehmens-IDs zu NFC-kompatiblen Handys als Zutrittsmedien musste die Technologie nicht ausgetauscht werden. Die Ausstattung von über 1.000 Türen in 175 verschiedenen Ausführungen mit der jeweils benötigten sicherheitstechnischen Peripherie wie Kartenleser, Sprechstellen, Videokameras und  Fluchttürterminals war eine besondere technische und organisatorische Herausforderung.

Bei der Konzeption der Videoüberwachungssysteme im Campus-Neubau hat das Unternehmen seine bislang schon sehr hohen Sicherheitsansprüche weiter angepasst und innovativ ausgebaut. Dazu zählen die sogenannte Außenhautüberwachung mittels virtueller Rundgänge sowie die Überwachung der Zutritte zum Gebäude und zu sensiblen Bereichen. Sobald eine Bewegung registriert wird oder Personen ohne Zutrittsberechtigung gesicherte Bereiche betreten, speichert die Kamera die dazugehörenden Alarmbilder und sendet sie an die Sicherheitsleitstelle. Diese Sicherheitsleitstelle und die Sicherheitsausrüstung des Vodafone-Campus sind die fortschrittlichsten Systeme ihrer Art in ganz Europa.

Die Gestaltung der Gefahrenmeldesysteme spiegelt  den Aufbau des Campus, welcher in vier unabhängig funktionierende Liegenschaften aufgeteilt ist. Vier komplexe, multifunktionale Meldeanlagen erlauben es, jede Liegenschaft als autonomes Gefahrenmeldesystem zu bedienen oder aber durch das ausfallsichere, bidirektionale Netzwerk alle Liegenschaften zusammen als eine Netzwerk-Gesamtlösung zu steuern. Schließlich behält das ganze System redundanzbedingt auch im Fall von Linienfehlern und Störungen immer seine volle Funktionalität.

Nutzen

Das Echtzeit-System des Vodafone-Campus trägt wesentlich zu seiner Sicherheit und seinem Schutz bei, u. a. da eine erheblich intuitivere Bedienung des Systems für das Sicherheitspersonal möglich ist. Der Grund dafür ist, dass die Anzahl der Monitore in der Leitstelle reduziert wurde und die Lösung zusätzlich alle Arbeitsplatzrechner in der Leitwarte miteinander verbindet. Das Unternehmen profitiert auch davon, dass Zutrittsdaten über gesicherte Protokolle per Datenleitungen oder Funk übertragen und direkt durch Vodafone-Mitarbeiter verwaltet werden. Diese Methode ist einfach und zugleich sicher.

Fakten

  • Zutrittskontrolle

  • Videoüberwachung

  • Industrieleitstelle

  • Gefahrenmanagementsystem