Katschbergtunnel, Kärtnen, Österreich
Videoüberwachung erhöht Tunnelsicherheit
Kunde
Die österreichische Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (Asfinag) betreibt den knapp sechs Kilometer langen Katschbergtunnel. Die zwei Röhren des Katschbergtunnels bilden eine der wichtigsten Verbindungen durch die Alpen zwischen Nord- und Südeuropa.
Anforderungen
Die Asfinag stellte beim Bau der zweiten Röhre höchste Anforderungen an die Tunnelsicherheit. Über Videoüberwachung sollte die Tunnelsicherheit erhöht werden. Im Falle eines Unfalls oder Brandes sollten die Leitzentrale und Sicherheitskräfte schnell reagieren können.
Lösung
Im Katschbergtunnel kam eine der weltweit größten Siveillance-Anlagen für die Videoüberwachung in Echtzeit zum Einsatz. Für die erhöhte Tunnelsicherheit sorgen 160 Kameras, darunter 18 Hochgeschwindigkeitskameras mit 360-Grad Drehmöglichkeit und 12-fach Zoom. Die Videosensorik mit Detektions- und Verkehrsalgorithmen erkennt selbstständig Gefahrensituationen im Katschbergtunnel wie Staus, Geisterfahrer oder Brandentwicklung. Die Leitzentrale wird automatisch alarmiert.
Nutzen
Erhöhung der Tunnelsicherheit und Entlastung der Leitstelle durch Videoüberwachung, da bei Gefahrensituationen automatisch Alarm auslöst und die entsprechenden Bilder auf die Monitore aufschaltet werden. Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr werden automatisch informiert, und im Notfall wird der Katschbergtunnel gesperrt.
Fakten
Sichere, zuverlässige Bildübertragung dank redundanter Übertragung,
25 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung im MPEG4-Format übertragen,
40 digitale Bildspeicher (Sistore CX8) mit 160 Festplatten (Gesamtkapazität 36 Terabyte)
RAID-Speichersystem für höchste Datenverfügbarkeit
Erkennen von Gefahrensituationen innerhalb von 5 bis 8 Sekunden in beiden Fahrtrichtungen
Erhöhte Tunnelsicherheit