Energieeffizienz mit Standardreglern

Energieeffizienz

Zur Vervollständigung des Bildes bitte draufklicken

Mit intelligenter und integrierter Gebäude- und Raumautomation können hohe Energieeinsparungen ohne Komforteinbußen erreicht werden.

Die Europäische Norm EN 15232 „Energieeffizienz von Gebäuden – Auswirkungen der Gebäudeautomation und des Gebäudemanagements“ stuft die Gebäudeautomation in Effizienzklassen A – D ein. Mit Effizienzklasse A sind gemäß der Norm, z.B. im Büro, 30% Energieeinsparungen im Vergleich zum Standard möglich. Die Regler von Siemens liefern wichtige Voraussetzungen zum Erreichen der Effizienzklasse A.

Im Folgenden werden einige spezielle energieffiziente Funktionalitäten angeboten.

Mehr Informationen:


Bedarfsgeregelte Lüftung

Der Ventilator und die Luftbehandlungsprozesse – also das Heizen, Kühlen, Befeuchten und Entfeuchten – sind die größten Energieverbraucher in einer Lüftungs- oder Klimaanlage. Deshalb sollte der Ventilator nach Möglichkeit immer ausgeschaltet bleiben und nur bedarfsabhängig, das heißt bei ungenügenden Komfortbedingungen, mit der kleinstmöglichen Drehzahl bzw. auf der niedrigsten Stufe betrieben werden. Das Einschalten des Ventilators und das Erhöhen der Luftmenge erfolgen über die bedarfsabhängige Regelung (mittels Luftqualitätsfühlern zur Messung von CO2 /VOC) über eine anwesenheitsabhängige Regelung (mittels Präsenzmelder) oder aus der Stützbetriebsfunktion für Regelgrößen wie Temperatur, Feuchte etc. Der Vorgang dauert so lange, bis der gewünschte Zustand wieder erreicht ist. Anschließend wird die Anlage wieder ausgeschaltet.

Wärmerückgewinnung

Mit der Wärmerückgewinnung (WRG) in Lüftungsanlagen kann viel Energie eingespart werden. Die Regelung der WRG funktioniert in Regelsequenzen. So wird sichergestellt, dass immer zuerst das Maximum aus der WRG bezogen wird und erst anschließend die nachfolgenden Heiz- oder Kühlsequenzen eingeschaltet werden. Zusätzlich wird der Wirksinn der WRG aufgrund einer Vergleichsmessung aus Abluft- und Außentemperatur angepasst. Der Wirkungsgrad der WRG wird überwacht, um zu verhindern, dass bei einem Ausfall der fehlende WRG-Anteil durch die Lufterwärmer oder Luftkühler kompensiert und damit zusätzlich Energie verbraucht wird. Beim Unterschreiten des Wirkungsgrad-Grenzwerts wird eine Störungsmeldung abgesetzt.

Nachtkühlung

Die Räume werden während der Nacht – wenn sie in der Regel nicht belegt sind – mit kühler Außenluft gekühlt. So kann die kostenintensive Erzeugung von Kälteenergie während des Tages reduziert werden. Die Nachtkühlung wird über eine Vergleichsmessung zwischen Außen- und Raumtemperatur aktiviert und ist bis zum Erreichen der gewünschten Ausschalttemperatur des Raums in Betrieb.

Optimierung der Heizkreisregelung mit Ein-/Ausschaltoptimierung

Ziel der Einschaltoptimierung ist das Erreichen des Komfort- oder Prekomfort-Sollwerts bei Nutzungsbeginn gemäß Zeitprogramm. Dazu muss der Heizkreis zu einem früheren Zeitpunkt in Abhängigkeit der Außentemperatur eingeschaltet werden. Ist ein Raumtemperaturfühler vorhanden, berücksichtigt der Regler zusätzlich die Raumtemperatur für die Berechnung der Einschalt-Vorverlegungszeit. Ist kein Raumtemperaturfühler verfügbar, können die Optimierungsfunktionen mit einem Raummodell arbeiten. Ein solches Raummodell berechnet aufgrund der Außentemperatur, der Gebäudezeitkonstante und der Raumtemperatur-
Anstiegszeit die gewünschte Raumtemperatur. Die Ausschaltoptimierung schaltet den Heizkreis zum frühestmöglichen Zeitpunkt aus, so dass beim Wechsel von Komfort bzw. Prekomfort auf Economy die Raumtemperatur knapp unter dem Komfort- bzw. Prekomfort-Sollwert liegt. Ausschaltoptimierung ist nur mit einem Raumtemperaturfühler möglich.

Schnellabsenkung Heizkreis

Bei einem Wechsel der Raumbetriebsart von Komfort bzw. Prekomfort auf Economy oder Schutzbetrieb wird die Schnellabsenkung aktiviert, die Heizkreispumpe ausgeschaltet und der Heizkreismischer geschlossen. Der Heizkreis bleibt ausgeschaltet, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist. Die Anzahl Betriebsstunden der Pumpen wird somit entscheidend reduziert. Die Funktion wird beendet, wenn die Raumtemperatur den neuen Sollwert erreicht hat oder auf die Betriebsart Komfort bzw. Prekomfort gewechselt wird.

Bedarfsgeführte Energieaufbereitung

Die Energieaufbereitung – also ein Heizkessel oder eine Kältemaschine – soll nur dann in Betrieb sein, wenn die jeweilige Energie auch tatsächlich benötigt wird. Über den KNX-Bus erfolgt zwischen den Synco-Reglern ein automatischer Datenaustausch aus den Wärme-, Kälte- oder Brauchwasserzonen. Aus diesen Zoneninformationen berechnen die Regler die erforderlichen Sollwerte für den Heiz- und Kühlbedarf und schalten die entsprechenden Energieerzeuger lastabhängig ein. So wird sichergestellt, dass kein Dauerbetrieb von Aggregaten oder Pumpen stattfindet. Die Anzahl Betriebsstunden wird dadurch minimiert.

Highlights

  • Energieeinsparungen durch intelligente Gebäudeautomation von bis zu 30%

  • Geprüfte Energieeffizienz aufgrund eu.bac-zertifizierter Regler

  • Für jede Anforderung gerüstet dank umfassendem Sortiment

  • Flexibilität und Erweiterbarkeit für die Zukunft

  • Einfache Bedienung und schnelle Inbetriebnahme

  • Beste Unterstützung von einem zuverlässigen Partner

  • Höchste Qualität und Zuverlässigkeit auf Basis langjähriger Erfahrung und hohen Standards