Bereits vor 100 Jahren zählte Siemens zu den ersten Anbietern von innovativen Lösungen

Bereits vor 100 Jahren installierte Siemens eine der ersten automatischen CO₂ Löschanlagen. Das Grundkonzept für ortsfeste Löschanlagen ist bis heute gültig: Brandmelde- und Löschtechnik sind gekoppelt. Die Technik wurde ständig weiterentwickelt, so dass Siemens nach wie vor eine führende Marktposition einnimmt.

Bereits 1910 hat die Siemens & Halske AG erstmals eine Löschanlage vorgestellt, die ihrer Zeit weit voraus ist. Sie setzte einen bis heute gültigen Standard: Anstelle von Wasser wurde dabei Kohlendioxid (CO₂) als Löschmittel eingesetzt und mit zuverlässiger Brandmeldetechnik kombiniert. Kohlendioxid löscht Brände wirksam durch die Verdrängung von Sauerstoff (Inertisierung), hinterlässt keine Rückstände und ist elektrisch nicht leitend. Aus diesem Grund verursacht CO₂ keine Schäden an Maschinen und Anlagen. Wie wegweisend die automatischen CO₂ Anlagen schon damals waren, weiß man aus heutiger Sicht mehr zu würdigen. Die aktuellen Sinorix Löschanlagen funktionieren je nach Bauart unter anderem mit natürlichen oder chemischen Löschmitteln, als Gas/Wasser-kombiniertes oder als Wassernebel-System. Im Bereich der natürlichen Löschmittel setzt man auf die Naturgase Stickstoff (N₂) und Argon (Ar) oder Kohlendioxid (CO₂). Wie damals erfolgt die Löschung durch Reduktion des Sauerstoffgehalts in der Luft. Siemens hatte also schon vor 100 Jahren auf einen Löschprozess gesetzt, der bis heute zu den Standards in der Brandschutztechnik für Gebäude gehört.