Technologie

FibroLaser nutzt die Eigenschaften des Glasfaserkabels für eine hochpräzise Temperatursensorik und Brandlokalisierung. Nach welchen Kriterien dann letztlich ein Alarm ausgelöst wird, lässt sich individuell definieren – orientiert an den Gegebenheiten vor Ort.

Das Prinzip – Temperatursensorik mittels Lichtreflektion

Systembestandteile von FibroLaser sind:

  • der Kontroller und

  • das damit verbundene Glasfaser-Sensorkabel.

Der Kontroller sendet einen Laserstrahl durch das Kabel. Die Glasfaser reflektiert dieses Licht und streut es zurück – aufgespalten in „Stokes-“ und „Anti-Stokes“-Signale (Raman-Effekt). Während Stokes-Signale bei jeder Temperatur in etwa die gleiche Signalstärke haben, steigt dieser Wert bei Anti-Stokes in Abhängigkeit zur Temperatur.

Dank Halbleiter-Laserdioden kann FibroLaser den Effekt der Lichtstreuung und -dämpfung in bis zu 10 km langen Glasfasern messen. Aus dem Vergleich von Stokes und Anti-Stokes berechnet der Kontroller zuverlässig die Temperatur und Position der Hitzequelle. Durch die Optimierung der zeitlichen und örtlichen Auflösung lassen sich schon geringe Temperaturveränderungen etwa ein Anstieg von wenigen Grad Celsius pro Minute sicher und exakt abbilden und lokalisieren.

Highlights

  • Schnelle, sichere Wärmedetektion und Brandlokalisierung durch Ermittlung der Lichtreflektion

  • Aufteilung des Sensorkabels in bis zu 1.000 Zonen

  • Individuell konfigurierbare Alarmparameter zur Anpassung an örtliche Gegebenheiten